der blockhausblog
07.04.2016 Auch ich möchte unserem Verein zu seinem neuen Vorstand gratulieren und meine Kaffeetasse für einen Toast erheben: Viel Glück und Erfolg in der neuen Legislaturperiode. Lasst uns so weitermachen wie bisher und vielleicht noch einen draufsatteln, um unseren Oscar zu rechtfertigen! vlg Trudi 07.04.2016 nb gestern gab es die jahreshauptversammlung 2016 unseres vereins . die mitgliederversammlung wählte den vorstand für die nächsten zwei jahre. erster vorsitzender wurde wieder erich redinius ( vorne links ). zweiter vorsitzender ist nach wie vor klaus gebhardt ( vorne mitte ). als schriftführer wurde norbert bierbaum ( vorne rechts ) bestätigt und zum neuen kassenwart matthias dziergwa ( hinten links ) gewählt. beisitzerin ist nach wie vor renate schröder ( hinten rechts ). zum neuen beisitzer wurde wolfgang schröder ( hinten mitte ) berufen. die neuen kassenprüfer sind ursula braune ( hinten zweite von links ) und leo körffer ( hinten zweiter von rechts ). herzlichen glückwunsch und gutes gelingen!!! 04.04.2016 nb seit geraumer zeit läuft unsere bewerbung für einen eintrag in günni`s buch der rekorde ( genau, mit deppen-apostroph! ) als kleinstes theater der welt. wie sich nun herausgestellt hat, stehen wir in harter konkurrenz zu je einem mitbewerber aus frankreich ( bild 1 ), aus porugal ( bild 2 ) und aus dem wendland ( bild 3 ). die entscheidung wird also wohl richtig knapp werden.                                                                                        17.03.2016 nb gestern war ich im theater. ich habe unsere inszenierung „alte liebe“ gesehen. zum zweiten mal. beim ersten mal sah ich eine der ersten aufführungen, gestern war die fünfte. beim ersten mal habe ich ziemlich genau das gesehen, was ich erwartet hatte. trudi kenne ich aus vielen aufführungen. ich weiß, was sie kann und welche erfahrung sie hat, kenne ungefähr ihr ausdrucksrepertoir und konnte mir deshalb recht genau vorstellen, wie sie die lore anlegen würde. meine erwartungen wurden nicht enttäuscht. klaus hatte ich in einer der proben zum ersten mal spielen sehen und machte mir danach auch um ihn keinerlei sorgen, war sicher, dass auch er eine souveräne leistung abliefern würde. so kam es dann auch. und aufgrund dieser erfahrung war ich recht sicher, dass auch die aufführung gestern routiniert über die bühne gehen würde. aber gestern abend haben mich die beiden wirklich sehr überrascht. man mag es kaum glauben - innerhalb dieser kurzen zeitspanne hat ihr spiel  eine erstaunliche entwicklung genommen. nach dem ersten besuch empfand ich anerkennung, sogar hochachtung für das, was die beiden geleistet und auf die bühne gebracht haben, gestern war ich begeistert. nicht dass die beiden innerhalb von zwei wochen mehr routine entwickelt hätten. schon beim ersten mal vermittelten sie den eindruck, hier wüssten zwei, wie man so etwas spielt, welche geste und welcher ausdruck zu einer bestimmten situation passt, wie man eine szene anlegt. jahrzehntelange übung und routine fanden ihren ausdruck, es gab überdies auch kaum hänger oder aussetzer, die den spielfluss behindert hätten aber die beiden haben halt gespielt. und ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich dieses spiel beobachtet habe: war diese geste vielleicht ein wenig zu plakativ, war diese mimik angemessen, hat lore sich da ein wenig zu sehr echauffiert, wäre hier eine pause effektiver gewesen, hätte ich diesen satz genauso betont, war das jetzt natürlich oder eher aufgesetzt? gestern gelang es beiden schauspielern, hinter die rollen zurückzutreten, sie nicht darzustellen, sondern sie auszufüllen, so dass es keinen moment der überlegung gab, ob das stimmig war, ob das im alltag genauso geklungen hätte, ob phrasierung, tempo angemessen waren, pausen an der richtigen stelle, alles in der richtigen länge, alles im richtigen moment und mit dem richtigen maß gespielt waren. gestern waren beide bei sich. ich hatte „damals“ ein klein wenig den eindruck, als wären mimik und gestik eher an ein großes publikum mit abstand zur bühne gerichtet, deshalb war mir manches zu mächtig und zu gewichtig vorgekommen, nicht beiläufig genug, um mich restlos überzeugen zu können. unter anderem dieser tick zu viel war es, der mich immer wieder dazu brachte, aus der anteilnahme herauszutreten und mir wirkung bewusst zu machen, zu reflektieren. ich fand die aufführung sehr interssant, wurde aber nicht gepackt. gestern war das anders: gestern habe ich mir beim zuschauen keine gedanken mehr gemacht, ich habe mich einfach von der geschichte gefangen nehmen lassen. ich war bei lore und harry und nicht bei trudi und klaus. und wer so spielt, der spielt meisterlich. ihre sätze hatten exakt die melodie, das tempo, das maß, welches aus der darstellung von wirklichkeit wirklichkeit macht . trudi hat weniger „auf wirkung“ gespielt, traute auch ihren leisen, zurückhaltenden, zaghaften, sanftmütigen gesten tragfähigkeit zu. beim ersten mal wurde noch das eine oder andere zu deutlich gespielt um sicher zu gehen, eine beabsichtigte wirkung auch zu erzielen. gestern gab es etwas weniger pathos, alles war ein bisschen kleiner, empörung, überschwang, verzweiflung, enttäuschung, resignation, alles war auf einmal stimmig. kammerspiel statt open air. in ziemlich allen bereichen das rechte maß. nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, und sie haben sich freigespielt., vor zwei wochen war ihnen die anspannung anzumerken, die last von zwei stunden text und der notwendigkeit, dutzende von regieanweisungen im kopf zu haben und an der richtigen stelle abzurufen, bloß nichts zu vergessen, durcheinanderzubringen, stichworte nicht parat zu haben, laufwege zu verwechseln, text und ausdruck zu koordinieren, die passende bewegung an der richtigen stelle zu machen. dass alles so gut geklappt hatte, nötigte mir damals sehr viel respekt, anerkennung, sogar bewunderung ab. gestern kam wesentliches hinzu: gestern war das spiel beseelt. ich wurde vom beobachter zum teilnehmer, zum anteil nehmenden. ich habe nicht mehr trudi und klaus gesehen, die lotte und harry gespielt haben, sondern lotte und harry waren auf der bühne. die erste aufführung hat mich interessiert, die gestrige hat mich gepackt. beim ersten mal war ich beeindruckt von der leistung der beiden, gestern hat sie mich berührt. 16.03.2016 nb unsere homepage hat geburtstag. der besucherzähler zeigt es an. prost! 16.03.2016 nb das große geheimnis ist gelüftet: eine rasenmähergeschäftsidee war es also, der der traum von einem theaterheim dereinst weichen musste - sehr abrupt und überraschend damals. aus der geschäftsidee ist inzwischen ein geschäft geworden und aus dem traum eine theaterwerkstatt. geografisch trennen etwa anderthalb kilometer beide wirkungsstätten voneinander. gefühlt ist der abstand weit größer. nb sehr eilig hatten es mitglieder unserer kleinen theaterwerkstatt, als es darum ging, aus einem großen haufen rindenmulch viele kleine zu machen, die nun in geringen abständen voneinander maulwurfshügelgleich unseren beeten ein ganz eigenes erscheinungsbild verleihen. . die notwendigkeit zur eile hatte sich aus dem umstand ergeben, dass der große haufen immer wieder dann, wenn wir ihn nicht im blick hatten, wie um uns zu ärgern darin seinen zeitvertreib suchte, an volumen einzubüßen. das mochten wir ihm irgendwann nicht mehr durchgehen lassen. ps. ich weiß, dass es eigentlich häckselgut ist, ich mag das wort rindenmulch aber lieber. nb es sind zuschauer in den verdacht geraten, dass sie wesentliche teile der handlung unserer inszenierung "alte liebe" verpasst haben, weil sie gedanklich einfach nicht bei der sache waren. indiz dafür ist der umstand, dass sie die beiden paravants rechts und links auf der bühne nicht aus den augen ließen, soweit das zeitgleiche fixieren so weit getrennt voneinander befindlicher objekte sehtechnisch überhaupt möglich ist. selbst spektakulärste darbietungen seitens unseres darstellungsteams konnte sie nicht dazu verführen, von ihren beobachtungen abzulassen. man merkte ihnen an, dass sie all ihre aufmerksamkeit darauf verwendeten, sich vorzustellen und herauszubekommen, was sich hinter diesen spanischen wänden verbergen mochte. ich habe in einem unbeobachteten moment die bühne betreten und mit der kamera vor augen einen blick hinter diese beiden stellwände geworfen. hier exklusiv für Sie der rätsel lösung: harris seite links, lores seite rechts. und vielleicht auch mal interessant: das ist der platz der souffleuse ( ohne souffleuse ) so, jetzt wissen Sie bescheid und können sich wieder ganz auf monologe, dialoge und handlung konzentrieren. heute beginnt der countdown, am samstag endet die spielzeit 15.03.2015 nachtrag zum thema “fragen über fragen” Lieber Norbert, habe die Fortführung der 13-31 wiederum zur Kenntnis genommen. Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, bei der Maurerarbeit könnte ein betrunkener Engländer den Auftrag erteilt haben und der Handwerker war sich nicht sicher, ob der nun thirteen-hic! oder thirty'ne-hic! gesagt hatte. Vielleicht war es auch jemand wie ich, der nicht eine Zahl korrekt zu Papier bringt, die man ihm sagt, wobei Dreher die häufigste Fehlervariante ist. Ich weiß, ich sehe das alles viel zu prosaisch.  Historisch betrachtet, ist 1331 das Jahr, als im Kaiserreich China die Pest ausbricht und  65 % der Bevölkerung dahinrafft und sich von dort auf den Weg nach Europa macht, und als Schwarzer Tod erstmal(s) bis 1351 wütet . 1331 wird auch die  Rad-Unruh erfunden und ermöglicht den Bau komplizierter Uhren. Wir sehen ja, was daraus wurde! Und um das ganze auch umzudrehen, 3113:  Der Maya-Kalender umfasst die Zeitrechnung 11.-13. August 3113 v. Chr bis 21.-23. Dezember 2012. Vieleicht verbirgt sich darin aber auch ein Stück Volksposie oder ein Besitzzauber: Eins-drei - dies Haus ist nicht mehr frei, drei-eins, denn dieses Haus ist meins. Wünsche dir einen schönen Mit- und Nachmittag Trudi 13.03.2016 nb das nächste monatstreffen ist am 4. april um 19 uhr in der theaterwerkstatt.  
hinweis: dieser blog muss von unten nach oben gelesen werden. lesen sie andersrum, sehen sie zwar das neueste zuerst, manchmal ist das aber eine antwort oder weiterführung und ohne rückblick nicht ohne weiteres verständlich. --------------------------------------------------------------------------------------------
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